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TSG bekommt mit 113:84 auf die Nase
Monday, 28. February 2011
Am vergangenen Sonntag war es, als reise man 18 Jahre in die Vergangenheit. Man tritt am Tag des Herren und noch dazu zu einer unchristlichen Zeit die Fahrt in das schöne Städtchen Bamberg an, um dort Basketball zu spielen, zwei sauschlechte Schiedsrichter zu haben und mit 30 Punkten den Frack voll zu bekommen. Quasi Jugendspiel! Freilich war es am Ende nicht ganz so schlimm, betrug der Rückstand ja nur 29 Punkte und das mit den "Unparteiischen" muss auch relativiert werden. Die Männer in schwarz und weiss waren wirklich nicht für die Niederlage verantwortlich aber die teilweise hitzige Atmosphäre, die vielen absichtlichen und technischen Fouls und vielleicht auch die Höhe der Niederlage waren das Ergebnis einer eher unterdurchschnittlichen Leistung. Teilweise unterdurchschnittlich war auch die deffensive Darbietung unserer Mannschaft, hinzu kam allerdings die fast unmenschliche Trefferquote der Hausherren. Wer weiss, vielleicht hatten die jungen Burschen am Abend zuvor von Miraculix Zaubertrank genippt oder vielmehr einen grossen Schluck genommen. Sie trafen aus allen Lagen und waren auch oftmals durch Fouls nicht zu stoppen. Das die Offense der Beachbaskets an diesem Mittag erstaunlich kontrolliert aggierte belegen 84 Punkte in fremder Halle, bleibt am Ende allerdings nur eine Randnotiz. Was bleibt noch zu sagen, Marcus Dennehy, die Sanftmut in Person, bekam in seiner langen und außergewöhnlichen Karriere sein erstes technisches Foul, was ihm anscheinend so gut gefallen hat, dass er sein zweites unverzüglich nachlegte noch bevor der Referee wieder Luft zum Pusten hatte. Bleibt fest zu halten, dass die Waldbüttelbrunner mehr Fans in der Halle hatten und das sie alles in allem die schönere Manschaft waren. Glückwunsch an die Don Boscen für ein starkes und zu Recht gewonnenes Spiel, Glückwunsch aber auch an Roli Mayer, der nach langem Kampf doch noch den Weg in die Katakomben gefunden hat.
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Pinnwand
Monday, 14. February 2011
Noch etwas in der Rubrik die gute Tat. Ein Mannschaftskammerad hätte ein Auto zu verkaufen. Hier mal kurz die Eckdaten, es handelt sich um einen roten Toyota Corolla, Baujahr 98, mit 86 PS. Das Gerät hat 138.000 km auf der Uhr, keine Klimaanlage aber dafür einige Kratzer und auch die ein oder andere Beule. Vom Rost allerdings blieb der Japaner verschont. Bei Interesse bitte kurze Email an die Kontaktadresse. Vielen Dank!
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Weiss-roter Partybus schalalalala, weiss roter Partybus schaaaalalala…
Monday, 14. February 2011
Als sich die Beachbaskets am Samstagnachmittag gegen 15:30 auf den Weg machten, ahnte noch niemand dass die Basketballer der TSG die größte Herausforderung des Tages bereits mit dem beladen des Busses hinter sich gebracht hatten. Der nette Busfahrer Günther brachte die Mannschaft sicher und entspannt in das leicht von Schnee gezuckerte Coburg. So begannen die Beachbaskets die Partie hoch motiviert mit einer Full-Court Manndeckung mit der sie die Coburger teilweise mächtig unter Druck setzten. Die dadurch gewonnenen Bälle wurden allerding manchmal nicht konsequent genug zum Korb getragen und so stand es nach dem ersten Viertel zwar 18:24 für die TSG, der Vorsprung hätte allerdings noch höher ausfallen müssen. Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Viertel, aggressive Verteidigung und in der Offensive eine geordnete und kontrolliertere Leistung als in den letzten Spielen brachte den Waldbüttelbrunnern eine 12 Punkte Führung zum Pausentee. Halbzeitstand 32:44. Nachdem Wechsel kamen die Coburger allerdings besser ins Spiel. Schlechtes Reboundverhalten und teilweise übermotivierte Aktionen in der Offense brachten die Gastgeber zum Ende des dritten Viertels wieder auf Fünf Punkte heran. Ein abgezockter Ulrich Panzner, Mr. Bundesliga Marko Laine und ein gut aufgelegter Ramon Irl halfen der TSG diese schwierige Phase zu überwinden und so wurde der wichtige 69:82 Auswärtssieg eingefahren. Topscorer: Panzner 16 Punkte, Schmitt-Lieb, Scheder jeweils 13 Punkte. Die Beachbaskets diesmal ohne Meineid, Technisches Foul oder Psycho-Krieg! Wer nun dachte die Rückfahrt im weiss-roten Partybus würde eine ruhige Sacher werden, der hatte sich entschieden geirlt. Mensch Mayer, es wurde raychlich gefeiert. Flaschen mit güldenem Gerstensaft wurden von Hantke zu Hantke gereicht während lautstark Lieder des Sieges geschedert wurden. Es wurde niemand mehr an der kurzen Laine gehalten und so dörthe die Rückfahrt gefühlt auch nicht so lange wie die Anreise. Im Durchschmitt lieb es wohl eine der angenehmeren Auswärtsfahrten diese Saison. Und so rollten wir gegen 23 Uhr wie die Panzner wieder in Würzburg ein. Ein Dankeschön hier nochmals an unseren Busfahrer Günther und die mitgereisten Fans Romina und Dennis! Schön war es, auf bald und bis Dennehy!
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Niederlage gegen Erlangen
Monday, 7. February 2011
Nach gutem Start der Gastgeber und zeitweise 10-Punkte-Führung im ersten Viertel fanden die Gäste ihren Rhythmus und konnten den Rückstand bis zur Halbzeit praktisch egalisieren. Nach der Pause überzeugten die Erlanger nicht selten mit guten Kombinationen bis unter den Korb. Vor allem Marco Laine mit starker Rebound-Leistung versuchte dagegenzuhalten, konnte aber die verdiente 70:82 Niederlage nicht verhindern. Zweistellig punkteten bei der TSG: Scheder (12) Laine (11) Schmitt-Lieb (11) Weberbauer (11) und Sacher (10).
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Revanche missglückt
Friday, 4. February 2011
Es hätte auch ein Fußballspiel werden können – mit jeweils 12 Mann standen sich am Mittwoch die TSG und die TG Würzburg Tropics 2 gegenüber, um das unschöne 45:43 aus der Hinrunde vergessen zu machen. Die mit Bier und Haselnusstafeln versorgten Zuschauer sahen eine sehr ausgeglichene erste Hälfte (Halbzeitsand 31:32), nach der Pause jedoch fanden die Gastgeber weder ein Rezept gegen die starke Würzburger Defence noch eine abschließbare Besenkammer für den nervigen Gästetrommler. Ballverluste, Fehlwürfe, ja sogar (man kann’s kaum glauben) Frust und Schreierei sollen bei der TSG gesichtet worden sein. Die - wie ja weit über Waldbüttelbrunns Grenzen hinaus bekannt - allzeit modisch-modern gekleidete Trainerin Dö Leopold schien noch einiges an Restserotonin aus Neustadt im Blut zu haben: Sie blieb erstaunlich souverän und gelassen, obwohl sie das vielfach trainierte und in den Timeouts in Erinnerung gerufene Angriffssystem einfach nicht an den Mann brachte. Was gab es noch erwähnenswertes? Tomas Bergmann kassierte im letzten Viertel sein 5. Foul, Topscorer TSG mit je 12 Punkten: Laine und Mayer, Ergebnis und Siegerehrung: 47:75 für die Tropics. Mund abwischen, weiter geht’s.
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